1999 startete „PUSH“ (public understanding of science and humanities) als Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ziel war es die wissenschaftlichen Erkenntnisse einer breiteren Masse zugänglich zu machen, sie also so zu verpacken, dass sie auch für Laien verständlich sind.
Dieser Vereinbarung zu mehr Öffentlichkeitsarbeit ist es zu verdanken, dass viele Forschungseinrichtungen und -institute an den Hochschulen und den deutschen Wissenschaftsgesellschaften (z. B. Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, Max-Planck- oder Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholz-Gemeinschaft) breitenwirksame Vorträge zu Themen des allgemeinen Interesses anbieten. Diese unterhaltsame Wissenschaft, wurde später in ähnlicher Form auch für einige Fernsehformate bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten adaptiert (Knoff-Hoff-Show, nano, Quarks & Co, u. a.), später dann in abgeschwächterer Form bei den Privaten (Galileo, Welt der Wunder) und inzwischen auch wieder bei den Öffentlich-rechtlichen (W wie Wissen, Die große Show der Naturwunder, u. a.).
Die von den Instituten angebotenen Themen erstrecken sich von allgemein verständlichen Vorträgen zu ihren eigenen Forschungsergebnissen bis hin zu fächerübergreifenden Projekten von regionaler bis internationaler Bedeutung. Diese öffentlichen Veranstaltungen finden mehr oder minder regelmäßig statt und ermöglichen es sowohl den Wissenschaftlern als auch den interessierten Laien, sich weiterzubilden und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
Als Beispiele für Rostock seien an dieser Stelle nur die Ostseesplitter bzw. Warnemünder Abende vom Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), die Vorweisungen aus der Zoologischen Sammlung oder „Kultur im Kloster“, eine Gemeinschaftsproduktion des Historischen Instituts der Universität Rostock und des Kulturhistorischen Museums genannt.
Eine leider nicht immer ganz aktuelle Übersicht derartiger Veranstaltungen findet man auch unter http://www.wissenschaft-im-dialog.de/.
Donnerstag, 31. Januar 2008
Wissenschaft im Dialog
um
20:39
Labels: Allgemein, Uni-Rostock, Vorträge, Wussten Sie schon?


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